Warum Hunde die Sonne lieben

Hunde wissen instinktiv, dass ihnen Sonnenstrahlen gut bekommen

Hunde wissen intuitiv, dass ihnen die Sonne gut tut – nur nicht übertreiben

Ach, wie freuen wir uns, wenn wir an schönen Tagen noch ein Plätzchen an der Sonne ergattern. Das liegt nicht nur an den angenehm wärmenden Strahlen auf der Haut, sondern auch an gesundheitlichen Vorteilen. Sonne tut uns gut. Höchstwahrscheinlich ist das auch der Grund, warum sich unsere Vierbeiner gerne an der Sonne dazu gesellen.

Sonne Macht glücklich

Ist dein Hund stets gut gelaunt und voller Elan? Das könnte an der Sonne liegen, denn die macht ja bekanntermaßen glücklich. Hunde wissen instinktiv, dass ihnen die Sonnenstrahlen gut bekommen. Verantwortlich dafür ist das Glückshormon Serotonin. Mit Serotonin aufgeputscht, werden negative Gefühle schnell beseitigt – das Hormon lindert Depressionen und die Empfindung von Einsamkeit. Zudem stärkt die Sonneneinstrahlung das Immunsystem deines Vierbeiners. Sollte dein Lieblingstier lieber faul in der Sonne liegen, so ist das auf Melatonin zurückzuführen. Sonnenlicht fördert auch die Ausschüttung des Schlafhormons. Aber keine Bange, wenn dein Hund den Tag verschläft. Zumindest ist er dabei glücklich. Achte nur darauf, dass deine Fellnase nicht übertreibt. Ein zu langes Sonnenbad kann für deinen Vierbeiner wiederum schädlich sein.

Vitamin D

Vitamin D hat eine Schlüsselfunktion für unsere Gesundheit. Ein Mangel führt zu unterschiedlichen Erkrankungen und Anfälligkeiten. Menschen decken einen Großteil (ca. 90%) des Vitamin D-Bedarfs durch Sonnenstrahlung ab. Verantwortlich für die Vitamin-D3-Bildung ist der UV-B-Anteil im Sonnenlicht. Auch wenn es nicht bewiesen ist, so wird doch vermutet, dass auch Hunde – wie viele andere Wirbeltiere – Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung über die Haut gewinnen können.

Warum ist Vitamin D für deinen Vierbeiner so wichtig? Vitamin D sorgt unter anderem für die Calcium- und Phosphorabsorption im Darm. Damit bekämpft ein ausgewogenes Sonnenbad indirekt den Knochenabbau bei deinem Lieblingstier. Glaubt man diversen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, kann ein Vitamin D-Mangel auch Krebserkrankungen begünstigen. Für den menschlichen Körper wurden zudem Zusammenhänge zwischen einem Vitamin D-Mangel und Übergewicht, chronischen Entzündungen, Diabetes, Herz-Kreislauf-, Autoimmun- sowie neurologische Erkrankungen (Depressionen oder Demenz) erkannt. Ob sich diese Erkenntnisse auch auf Hunde übertragen lassen ist unbekannt. Aber eines wird klar, Vitamin D ist prima für die Gesundheit. Und wenn es deine Fellnase nicht übertreibt, tut ihr ein Nickerchen oder ein Spaziergang an der Sonne richtig gut.

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